Im Bundesstaat Red Sea im Nordosten des Sudan herrscht ein sehr trockenes und heißes Klima. Nur an wenigen Tagen im Jahr gibt es Regen. Die Menschen haben häufig mit Dürren zu kämpfen, die das Überleben ihrer Tiere gefährden. Wassermangel und fehlendes Wissen über Hygiene verursachen viele Krankheiten unter der meist nomadisch lebenden Bevölkerung.
Bäume helfen, das Mikroklima zu verbessern und die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen.
IAS Germany führt zusammen mit IAS Sudan und der lokalen Organisation Abuhadia Projekte durch, mit denen die Wasserversorgung und die Verteilung des Wassers sichergestellt werden soll. Dazu werden Brunnen neu gebohrt und repariert und Regenwasser gesammelt.
WASH-Schulungen verbesserten das Wissen um Hygiene und stärkten die Position der Frauen.
Durch den Bau von unterirdischen Dämmen wird das schnell abfließende Regenwasser aufgehalten und im Untergrund gespeichert. Dadurch steht in den Trockenzeiten mehr Wasser zur Verfügung.
Mithilfe von Sparzirkeln sollen Frauen günstige Kredite erhalten und somit die Möglichkeit, durch Investitionen ihr Einkommen zu verbessern.
Außerdem sollen die Zielgemeinden selbst Strategien zur Anpassung an den Klimawandel entwickeln und durchführen.
Die Projekte werden kofinanziert vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von Läkarmissionen.



